Freitag, 26. Oktober 2012

Freud und Leid...


liegen ziemlich nah bei einander!
Während ich nun endlich seid Montag 22.10.2012 fertig bin mit Chemo. Kann es immer noch kaum glauben, dass 2 Jahre rum sind.
Es ist für mich echt eine große Erleichterung!
Jetzt muss ich nur noch alle 6 Wochen ein Blutbild machen lassen (nicht mehr einmal die Woche) und am Wochenende Kepinol nehmen, damit ich keine Lungenentündung bekomme.
Ich bin echt glücklich drüber.
Aber ohne meine echt super tollen Freunde (Natalie, Claire, Ines, Santje, Thorsten, Marcel, Corni, Laura-Isabella, Eda,…) und Familie (Mama, Bruder, Mamas Freund, Lukas, Tante Rebecca, Oma und Opa, Cousins, Cousinen, Tanten und Onkels) ja und den Ärzten und Schwestern in Österreich und Deutschland hätte ich es nie geschafft. 
Auch habe ich durch die Krankheit gemerkt, wer wirklich meine Freunde sind und wem ich wichtig bin.
Dazu passt dieser Satz ganz gut: „ Ob du einem Menschen wirklich wichtig bist. Merkst du daran wie oft er sich bei dir meldet.“
Leider habe ich auch durch die Krankheit einige Liebe Freunde verloren, aber auch neue Freunde dazu gewonnen.

Aber auch Leid gibt es, während ich nun fertig bin und es mir wieder super geht, ist bei Dexa die Leukämie zurück. Aber meine Familie und ich wünschen ihr nun ganz viel Kraft für den erneuten Kampf gegen die Leukämie!

Eure Nathalie-Lauren

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Bald, bald, bald...

Ist es endlich so weit, am 22.10.2012 ist endlich die große Abschluss Untersuchung, dann sind endlich 2 Jahre Chemo vorbei. Ich kann es immer noch nicht glauben und bin total hibbelig aber auch ein bisschen Ängstlich.
Ich glaube die Tage davor, werden die Hölle auf Erden, aber zum glück habe ich Freunde und Familie, die mich auffangen werden.

wiwi Nathalie

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Jaaaa hallo erstmal


hier kommt endlich mal wieder ein Eintrag von mir!!
Ja erstmal gehts mir sehr gut.!!
Ich mache fast alles, was ich früher auch durfte und auch in der Schule läuft es ziemlich gut. Bin seid Sommer nun in der 6 Klasse (10 Klasse).
Ach ja Ende Oktober sind die schrecklichen Tabletten auch endlich vorbei...*ich freu mich drauf*!!! Dann müssen wir nicht mehr so Streng nach der Uhr leben.

Hmmmm hatte ja im letzten Blogeintrag geschrieben, das mit meine Internetfreundschaft aus dem weg geht seid der Krankheit, leider hat sich daran nichts geändert. Was einfach total schmerzt. Früher haben wir Stunden gechattet, Telefoniert, ja und heute bin ich Luft für diese Person….mir fehlen grad einfach die Worte, daher höre ich für heute auf zu schreiben und melde mich ein anderes mal wieder.

wiwi Natha

Mittwoch, 25. April 2012

Angst und Freundschaft


Hi, jetzt melde ich mich auch mal wieder nach langer Zeit.
Mir geht’s eigentlich so ziemlich gut.
Nur dass jeder Dienstagabend seit einiger Zeit zum Albtraum für mich wird. Klar ist der Tag vor der Wöchentlichen Blutkontrolle, die mir große Angst macht.
Mir schwirrt dann nur im Kopfrum, was ist wenn die Blutwerte wieder so schlecht werden und der Krebs wieder aufs neue Ausbricht?
Vielleicht hängt die Angst auch damit zusammen, dass die Blutwerte sowieso momentan ständig schwanken, so dass wir auch fast jede Woche die Chemotabletten anpassen müssen.
Mal sehen wie die Ergebnisse für diese Woche aussehen, die wir morgen früh bekommen.
Die Angst vergeht immer erst dann, wenn wir endlich die Ergebnisse haben.

Wir leben jetzt endlich wieder ganz in Österreich und einerseits freu ich mich drüber aber auf der anderen Seite fehlen mir meine wenigen Freunde in Hamburg, besonders meine beste Freundin dort, die wirklich immer für mich da ist und mir während der Chemobehandlung so oft zur Seite gestanden hat und es Akzeptiert hat, wenn mir einfach nach schlafen war.
An ihr kann sich so manch einer gerne mal ein Beispiel nehmen.

Und eine andere Freundschaft (Internetfreundschaft) macht mich einfach nur noch Traurig.
Da merkt die Person nicht, dass sie mir fehlt, geht mir seit der Krankheit mehr und mehr aus dem weg. Kann auch der alters Unterschied sein, der uns Trennt.
Nur ich tu wirklich vieles für die Person, mache der Person kleine freuden. Und was kommt zurück nichts. Ich wünsche mir doch nicht viel, dass die Person auch mal von sich aus kommt und einfach nur Zeit, so wie vor der Krankheit manchmal glaube ich, da war die Person nicht wegen mir Online sondern wegen anderen Personen.
Da passt wohl auch „Man wird immer von den Menschen verletzt, die man am meisten liebt… Denn sie sind die einzigen, die einen richtig weh tun können!“

Ach man ich weiß auch nicht, ich weiß nur, dass ich diese Person schrecklich lieb hab und ich weiß nicht wie ich noch Zeigen soll, dass die Person für mich so viel bedeutet und es ehrlich ist.

wiwi Nathalie-Lauren